Bewerten kann nur, wer wirklich einen Fall hatte.
Auf den meisten Portalen kann jeder alles bewerten. Hier nicht. Eine Bewertung entsteht ausschließlich aus einem abgeschlossenen Fall im Netzwerk. Sie besteht aus Sternen, ohne Text, und sie erscheint sofort, ohne dass jemand sie vorher freigeben müsste.
Vier Schritte, und keiner davon ist ein offenes Formular.
Ein Fall entsteht
Sie melden einen Schaden und beauftragen einen Betrieb aus dem Netzwerk. Damit gibt es eine Akte, die Ihnen gehört.
Der Fall wird abgeschlossen
Erst wenn die Abwicklung beendet ist, kann bewertet werden. Vorher gibt es nichts zu bewerten.
Sie bewerten aus Ihrer Akte
In Ihrer Unfallakte steht unter "Meine Experten" zu jedem beauftragten Dienstleister das Bewertungsfeld. Zusätzlich bekommen Sie nach Abschluss eine Erinnerung per E-Mail.
Sie vergeben Sterne
Ein Klick, mehr nicht. Die Bewertung erscheint sofort im Profil des Betriebs, öffentlich nur mit Sternen und Datum. Zu Ihrem Fall gibt es genau eine, danach ist der Zugang verbraucht.
Warum das etwas anderes ist als ein Sternchen im Netz.
Der Aufwand hat einen Zweck: Er schließt aus, womit sich Bewertungen sonst beeinflussen lassen.
Offenes Bewertungsformular
- Jeder kann bewerten, auch ohne je Kunde gewesen zu sein.
- Ein Betrieb kann sich selbst oder über Bekannte bewerten.
- Bewertungen lassen sich zukaufen, es gibt einen Markt dafür.
- Ein Mitbewerber kann eine schlechte Bewertung hinterlassen.
Bewertung aus dem Fall
- Bewerten kann nur, wer einen abgeschlossenen Fall hatte.
- Bewertet wird aus der eigenen Akte heraus, nicht über ein Konto, das man erfinden kann.
- Je Fall genau eine Bewertung, danach ist der Zugang verbraucht.
- Sie erscheint sofort, niemand kann sie vorher aussortieren.
Niemand sieht Ihre Bewertung, bevor sie erscheint.
Sie klicken, und die Bewertung ist veröffentlicht. Es gibt keine Freigabe, keine Prüfung und keine Stelle, an der jemand entscheidet, ob sie erscheint. Weder der bewertete Betrieb noch wir bekommen sie vorher zu sehen.
Das ist die eigentliche Absicherung. Ein Verfahren, in dem der Betreiber Bewertungen freischalten müsste, wäre nur so viel wert wie sein Wohlverhalten. Hier gibt es diesen Punkt nicht, an dem sich etwas aussortieren ließe.
Zwei Zutaten machen das möglich. Erstens hängt der Zugang an einer abgeschlossenen Akte, also kann niemand von außen bewerten. Zweitens gibt es kein Textfeld, sondern nur Sterne, also gibt es auch nichts, was aus rechtlichen Gründen geprüft werden müsste.
Fünf Sterne oder einer. Das ist eine Aussage.
Es gibt kein Textfeld, und das ist keine Lücke. Wer einen Fall abgewickelt hat und dann einen Stern vergibt, sagt damit alles, was zählt. Umgekehrt genauso. Die Bewertung ist an einen echten Vorgang gebunden, und das unterscheidet sie von jedem Text, den irgendwer irgendwo hinterlassen kann.
Der bewertete Betrieb sieht dabei, aus welchem Fall die Bewertung stammt. Öffentlich steht das nirgends, aber er weiß es. Auch das ist Absicht: Feedback, das sich keinem Vorgang zuordnen lässt, hilft niemandem. Wer vier Sterne statt fünf bekommt, soll nachsehen können, woran es lag.
Ein Hinweis für die Suche: Ein Betrieb, der gerade erst dazugekommen ist, hat noch keinen abgeschlossenen Fall im Netzwerk und damit keine Bewertung. Das sagt nichts über seine Arbeit.
Was das für gelistete Betriebe bedeutet.
Nach jedem abgeschlossenen Fall fragt das System automatisch nach einer Bewertung, ohne dass jemand daran denken muss. Die Ergebnisse erscheinen im Verzeichnisprofil und lassen sich als Widget auf der eigenen Webseite einbinden. LOCAL PRO ist bei ProvenExpert als Bewertungsquelle anerkannt, die Bewertungen lassen sich dort also weiterverwenden.
Wer im Netzwerk mitarbeitet, sammelt damit Bewertungen, die belastbar sind, weil ihre Herkunft nachvollziehbar ist. Das ist mühsamer als ein offenes Formular und trägt dafür länger.