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Für ProfisEinblickeDigitale Beweissicherung für Gutachter
Dokumentation

Beweise altern schnell. Der erste Tag zählt.

Reifenspuren verwittern, Fahrzeuge werden bewegt, Zeugen erinnern sich anders. Was am Unfalltag nicht gesichert ist, lässt sich später selten nachholen.

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Von Samy Hamideh, Kfz-Sachverständiger in Karlsruhe. Zuletzt aktualisiert am 10.09.2026.
Warum es zählt

Gekürzt wird dort, wo die Akte dünn ist

Über den Ausgang entscheidet selten die Argumentation. Es entscheidet, was belegt ist und was nicht.

Vollständigkeit vor Schönheit

Übersichtsaufnahme, Kennzeichen, Schadenbereich, Umfeld. Fehlt eine dieser Ebenen, entsteht Spielraum für Diskussion, und Spielraum wird genutzt.

Nachvollziehbare Umstände

Zeitpunkt, Ort und Zuordnung der Aufnahmen gehören zur Dokumentation. Eine lose Bilddatei ohne Zusammenhang ist schwächer als dieselbe Datei in einer geführten Akte.

Der Erstzustand ist einmalig

Zwischen Unfall und Besichtigung liegt oft eine Woche. Was der Geschädigte am ersten Tag festhält, ist der einzige Beleg für den Zustand vor jeder Bewegung.

Ablauf

Der Geschädigte dokumentiert, du bewertest

Die geführte Erstaufnahme nimmt dem Geschädigten die Entscheidung ab, was wichtig ist. Er arbeitet eine Reihenfolge ab, du bekommst ein verwertbares Ergebnis statt vier Fotos vom selben Kotflügel.

  • Geführte Schritte mit Pflichtangaben, damit nichts ausgelassen wird
  • Fotoanleitung mit Beispielbildern, auch für Menschen im Ausnahmezustand
  • Alles landet strukturiert in einer Akte statt verteilt über Mail und Messenger
  • Der Auftrag wird digital auf deinem eigenen Formular unterschrieben
  • Für die Besichtigung nimmst du selbst mit SNAP auf, geführt und dem Fall zugeordnet
Was in der Lizenz enthalten ist
Geordnete Unfallakte mit Bildern und Angaben
Am Fahrzeug

Warum die Kontrolle beim Sachverständigen bleibt

Manche Anbieter lassen eine Software beurteilen, ob ein Foto brauchbar ist. Wir halten das für den falschen Weg.

Sehen, aufnehmen, prüfen

Der Sachverständige steht am Fahrzeug, sieht den Schaden und prüft im selben Moment, ob die Aufnahme ihn wiedergibt. Diese Prüfung kann niemand abnehmen, der den Schaden nicht gesehen hat.

Der Fehler zeigt sich erst später

Fällt im Büro auf, dass eine Aufnahme nichts hergibt, ist das Fahrzeug längst repariert oder verkauft. Dann bleiben ein Nachtermin, Mehraufwand oder eine schwache Dokumentation.

Die Hilfsperson ist mitgemeint

Nimmt eine qualifizierte Hilfsperson mit SNAP auf, etwa ein Werkstattmeister, ist das der Aufnahme durch den Sachverständigen gleichzusetzen. Deshalb liegt SNAP ausschließlich bei ihm.

Schau dir die Erfassung an einem echten Fall an.

Zwanzig Minuten, deine Fragen zuerst, kein Abschluss im Gespräch.