Der erste Mensch am Unfallort ist selten der Sachverständige. Es ist der Abschleppdienst, kurz darauf die Werkstatt. Beide haben in diesem Moment mehr Einfluss auf den weiteren Verlauf als jede Anzeige. Die Frage ist nicht, ob sie weiterleiten, sondern wohin und wie einfach.
DAS PROBLEM DER MÜNDLICHEN EMPFEHLUNG
Die übliche Empfehlung lautet, man solle sich bei einem bestimmten Büro melden, verbunden mit einer Visitenkarte oder einer notierten Nummer. Diese Empfehlung überlebt den Weg nach Hause oft nicht. Die Karte verschwindet, der Anruf wird verschoben, und in der Zwischenzeit ruft die Versicherung an.
Eine Weiterleitung ist nur dann belastbar, wenn sie sofort in einen Vorgang mündet, nicht in eine Absicht.
DER QR-CODE
Der einfachste Weg ist ein QR-Code, der auf die Adresse des Büros führt. Der Partner hat ihn auf einem Aufkleber im Abschleppwagen, auf einer Karte am Tresen oder auf dem Übergabeprotokoll. Der Geschädigte scannt ihn am Unfallort mit seinem eigenen Telefon und ist unmittelbar in der geführten Aufnahme, ohne etwas installieren oder sich registrieren zu müssen.
Damit ist die Empfehlung im Moment ihrer Aussprache verwertet, und der Partner muss nichts weiter tun, als auf den Aufkleber zu zeigen.
WERBEHILFEN FÜR DAS NETZWERK
Zur Lizenz gehören vorbereitete Materialien, die dieser Weiterleitung dienen: QR-Codes, ein einbindbares Widget für die Webseite eines Partners, ein Einladungslink und kurze Erklärungen für Partnerbetriebe. Der Zweck ist in allen Fällen derselbe: Der Partner soll nichts erklären müssen. Er soll weiterleiten können.
DER FALL, DEN DER PARTNER SELBST ANLEGT
Manche Partner gehen weiter und legen den Fall gleich selbst an, weil das Fahrzeug ohnehin bei ihnen steht. Das ist möglich und in der Praxis der sauberste Weg, weil die ersten Daten direkt an der Quelle entstehen, mit Fotos vom tatsächlichen Zustand vor jeder Bewegung des Fahrzeugs.
PAPIER, DAS IM SYSTEM LANDET
Nicht jeder Weg beginnt digital. Kommt eine Schadenmeldung als ausgedrucktes Formular oder als Fax herein, lässt sie sich über die Funktion print2case in eine Akte überführen, statt sie abzutippen. Damit bleibt auch der analoge Zugang an das System angeschlossen.
WAS DAS FÜR DEN GESCHÄDIGTEN BEDEUTET
Er bekommt eine Empfehlung, die er sofort nutzen kann, statt einer Nummer, die er später anrufen soll. Und er behält die Wahl: Der Scan führt ihn zu einem Büro, beauftragt aber niemanden automatisch.
WAS DAS FÜR DICH ALS SACHVERSTÄNDIGEN BEDEUTET
Deine Partner sind die stärkste Quelle, die du hast, und sie kosten dich keine Klickpreise. Sie brauchen aber ein Werkzeug, das ihnen keine Arbeit macht. Ein Aufkleber mit QR-Code leistet in dieser Situation mehr als jede Vereinbarung über Empfehlungen, weil er im richtigen Moment zur Hand ist.